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Kommandos für Schlittenhunde

Die Hunde werden nur durch Kommandos gelenkt;am besten verwendet man Worte die leicht anrufbar sind,leicht zu merken und gut hörbar.Anschirren:Hook up GO on-vorwärts oder Hike Startkommando:Mush Geradeaus:Straight ahead Links:Haw Rechts:Gee Wendung 180 grad nach rechts:Come Gee Wendung 180 grad nach links:Come Haw Das Gespann so zu wenden schaffen nur sehr gute Leithunde !Anhalten:Stop oder Whoa Die Hunde antreiben:hot hot-go hot....Schlittenhundeführer:Musher Treffen der Musher:Mushermeeting Schlitten:Sled Überfließendes,nicht sichtbares wasser auf gefrorene Seen und Flüssen:Overflow............Kategorien:Einteilung bei den Rennen in Kategorien oder klassen,nach Gespanngröße und rassen der Hunde;Kat.C=bis 4 Hunde Streckenlänge 8 Km Kat.B=bis 6 Hunde Streckenlänge 12 Km Kat.A=bis 8 Hunde Streckenlänge 16 Km Offene Klasse.=unbegrenzte Hundezahl ca.20 Hunde Streckenlänge 20 Km Pulkastyle=1-2 Hunde(oder mehr)vor der Pulka .Die Rennen finden in der Regel über 2 Tagen statt.Für die Wertung wird die Zeit von beiden Läufen zusammengezählt.


Das Wässern.

Um den Wasserhaushalt zu stabilisieren und Schneefressen zu vermeiden,müssen die Hunde vor und nach dem Training gewässert werden;das heißt,ungefähr 2 Stunden vor dem Lauf geben sie 1/2-3/4 L.Wasser etwas Rinderhack und/oder Trockenfutter als geschmacklichen Anreiz.Diese,, Fleischbrühe"mögen sie sehr gern,und so nehmen sie die erforderliche Flüssigkeit gerne an.Nach dem Rennen warten Sie 1/4 bis 1/2 Stunde und wässern nochmals.Das ist Erfahrungssache die sie im Laufe der Zeit selbst zu beurteilen lernen.........Schlittenhunde brauchen mehr Bewegung als andere Hunderassen.Das heißt für Sie,dass Sie sich ebenfalls mehr im Freien bewegen müssen,denn 3x die Woche sollten Sie schon mit Ihrem vierbeinigen Sportkameraden arbeiten.Bei wärmeren Wetter wählen sie den kühlen Morgen oder die Abendstunden es sollte nicht über 15 grad gefahren werden.Wählen sie bei wärmeren Wetter kürzere Strecken zurück ungefähr 5 Km ist optimal.Fangen sie immer mit kürzere Strecken an und verlängern Sie diese langsam.richten Sie sich dabei nach Ihren Hunden,sind sie ausgelaugt müssen sSie die Strecke verkürzen oder bei nicht auslastung beim nächstenmal verlängern.Es genügt jede Woche 1-2 Km länger und auch mal die Strecke zuhalten damit die Hunde selbst einschätzen lernen.Ein erwachsener Husky ist ein kluger Hund und wird nie 100 %geben er behält sich eine Reserve an Kraft.Anders bei einem Jungen Hund,da sollte man sein Augenmerk darauf richten das er nicht bis zur Erschöpfung läuft denn er will gut sein und kann mit seinen Kräften noch nicht haushalten.Die Strecken sind also nach dem jüngsten Hund zu berechnen.Wird ein Junger Hund überfordert,verliert er die Lust am laufen und ist für diesen Sport verdorben.Nehmen Sie den Sport nicht so tierisch ernst,sondern betreiben Sie den Sport so,daß Mensch und Hund nicht den Spaß daran verlieren.Wenn einer von Ihnen mal seinen schlechten Tag hat,was solls.Morgen ist auch noch ein Tag, und dann läuft alles prima.Arbeitet Ihr Hund zu Ihrer Zufriedenheit,dann zeigen Sie es ihm auch.loben und streicheln Sie ihm ausgiebig.Ein Leckerbissen zur Belohnung fördert seine Einsatzfreude ungemein.Denken sie daran ein Musher ist nur ein Musher mit Hunde und ein Team ist immer nur so stark wie sein schwächstes Glied.


Speed-Trail

Schlittenhund-Training für die Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms Von Thomas Gut Zuerst die traditionelle Form des Hundetrainings (= rennspezifisches Training): Absolvierung der Trainingsstrecke mit voller Teamgröße im Renntempo (gleich 30 - 35 km/h), die Streckenlänge wird dem Leistungsvermögen angepaßt. Oftmals bleibt man bis zum ersten Rennen bei maximal 80 Prozent der Renndistanz, um die Hunde "motiviert" zu halten. In dem nun vorgeschlagenen Trainingsprogramm spielt diese Methode nur eine untergeordnete Rolle, als Test vor einem Rennen allenfalls. Bestandteile eines umfassenden Traingsprogramms sind folgende Komponenten: (Die Teamgröße bleibt (auch beim offenen) Team bei max. 8 - 10 Hunden!) Ausdauerlauf: 80 - 90 Prozent der Renngeschwindigkeit (25 - 29 km/h), Streckenlänge entspricht dem aktuellen Leistungsstand der Hunde, wie beim rennspezifischen Training Installierung einer Grundausdauer (aerobische Konditionierung), sowie einer Grundgeschwindigkeit. Variable Sprintintervalle: Wechsel von Passagen mit hoher Geschwindigkeit (30 -35 km/h) und niederer Geschwindigkeit (15 - 20 km/h). Man macht ca. 6 - 15 Wechsel pro Lauf, der in etwa 75 Prozent der Strecke des Ausdauerlaufes betragen sollte, die Intervalle sind flexibel zu gestalten, um feste Gewohnheiten zu verhindern. Man erreicht dabei eine aerobe und anaerobe Konditionierung. Eine Form dieses Trainings, wertvoll besonders in der ersten Vorbereitungsphase, ist das Fahrtspiel, d. h. die Intervalle werden zuerst immer länger und anschließend wieder kürzer. Sprintintervalläufe: Läufe mit Höchstgeschwindigkeit (32-35 km/h) unterbrochen von Stops (Regenerationsphasen). Die Dauer der Sprintintervalle liegt dabei im Bereich von einer Minute, die Regerationsphase mindestens zwei Minuten. 10 - 12 Wiederholungen pro Lauf sind genug. Bildung von Sprintkapazität (anaerober Bereich) und "peak-out" vor Rennen. Eine Steigerung der Sprintintervalle sind Tempoläufe, die ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit absolviert werden, aber über längere Distanz. Erholungsläufe: Training ähnlich der variablen Sprintintervalle, wobei die langsamen Phasen die Überhand haben auf etwa 75 Prozent der momentanen Länge des Ausdauerlaufes. Verhindert ein Übertrainieren. Bei den Intervallen sollte man flexibel sein und die Schwerpunkte nach dem Gelände richten, z.B. schnelle Passagen bergauf, schnelle Passagen nur an übersichtlichen Stellen. Bei der Gestaltung des Trainingsplans sollte darauf geachtet werden, dass pro Trainingswoche der Intervallanteil nur 50 Prozent, der Erholungs - und Ausdauerteil ebenfalls 50 Prozent beträgt. Einige Anmerkungen zur Durchführung Es mag gerade für die Sprintmusher erstaunlich sein, langsam zu trainieren. Doch der Trainingseffekt ist folgender: Eine sehr schnell gefahrene Strecke führt in den Muskeln zu anaerober Energiebereitstellung, es wird Milchsäure (Lactat) produziert, der Muskel ermüdet. Gönne ich ihm eine ausreichende Erholungsphase, kann eine neuerliche Belastung gestartet werden. Der Organismus passt sich den Reizen an (Superkompensation) und erhält eine bessere Sprintkapazität. Aber auch der psychologische Effekt darf nicht unterbewertet werden: Bei ausreichend langen Pausen entsteht der Wunsch im Hund wieder eine schnelle Strecke zu absolvieren. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn man die Hunde mit Gewalt zu höher Geschwindigkeit antreiben will. Das einzige, was man damit produziert, ist eine Art Psychoterror, welcher den Hund schlussendlich ruiniert. Man sollte nicht die Intensität des Intervalltrainings unterschätzen. Der Hund ist am Ende eines Trainingslaufes ebenso erschöpft wie beim klassischen Training, erholt sich allerdings wesentlich schneller. Wie bekomme ich nun die Hunde langsamer? Der Anfänger dieser Trainingsmethode sollte bei den ersten Versuchen das Team mit der Bremse soweit runterbremsen, bis das gewünschte Tempo erreicht ist, lassen die Hunde dann nach einer Weile langsam nach dagegenzuarbeiten - Lob! Geradezu explosionsartig werden sie das "get up" Kommando annehmen! - Lob! Mit der Zeit passt man die Intervalle dem Erschöpfungszustand des Hundes an, Restart des Intervalls erst nach vollständiger Erholung! Man muß lernen die Hund zu "lesen". Jetzt gilt es aufzupassen, damit der Hund nicht lernt, selbst Erholungsphasen einzuflechten. Macht man alles richtig, bekommt man ein leistungsfähiges, kontrollierbares happy Team. Beispiel eines Trainingstages. Streckenlänge 21,5 km, 1,2 km einlaufen (langsamer Galopp) 0,3 km Trab 2x 1,0 km Galopp mit 2´Pause 0.3 km Trab 1.8 km Galopp 0,2 km Trab 7.3 km Trab (spuren) 5´Pause 2,0 km langsamer Galopp 0.3 km Trab 0,3 km Galopp 1,2 km langsamer Galopp 0,3 km Trab 1,7 km Galopp o,5 km Trab 2x 0,5 km Galopp mit 2´Pause 1,0 km auslaufen (leichter Galopp) Die Musher-Grundausbildung I. Grundausbildung des Einzelhundes Beginnt bereits beim Kleinhund. Wichtig sind Disziplin beim Wässern, Füttern, Boxengewöhnung, Kettengewöhnung (Stake out!), Lärmvermeidung beim Droppen (Herauslassen der Hunde zum Wässern, Pinkeln, etc.). Grundzeichen, vor allem "Hier", aber auch "Sitz", u. a. II. Grundausbildung in der Gruppe Im Freilauf nur geringes entfernen der Gruppe vom Fahrzeug, bzw. Führer; "Hier", "Sitz" in/mit der Gruppe; einzelnes Abrufen aus der Gruppe; Abrufen und selbstständiges Boxenbesteigen aus der Gruppe; keine Lautentwicklung bei diesen Tätigkeiten, sowie allen anderen Vorbereitungs - und Aufräumarbeiten III. Ausbildung im Gespann Freilauf der Hunde vor und nach dem Einspannen; aus sportlicher Sicht ist Schreien und Springen vor dem Start sinnvoll (Erwärmung der Muskulatur, Motivation!), sollte allerdings nur nach vorne und ohne Raufereien geschehen. "Line out" der Leithunde, um Einspannen allein zu ermöglichen. Dies zählt auch bei stops unterwegs. Hierbei sollten die Hunde auch ruhig sein, selbst bei längeren Pausen (Mittagessen, Picknick etc.). Nach beenden des Trainings Pfotenkontrolle, Snacken, Wässern im Gespann. IV. Zeichen in der Gespannführung


Learning for the Sleed

? Schlittenhunde werden nur über Zurufe gelenkt. Die in den Jack London-Filmen zu sehenden Hundepeitschen sind hierzulande glücklicherweise verboten. Der junge Hund muss lernen, die Hörzeichen "rechts, links, geradeaus, vorwärts, langsam, halt, zurück" zu beherrschen. Mit dem einzelnen Hund übt man am besten bei Wanderungen. Junge Hunde, die in ein schon bestehendes Gespann integriert werden sollen, lernen durch viel Abgucken von ihren Artgenossen. Um dem Schüler die Hörzeichen für den Richtungswechsel einzuprägen, benutzt man die entsprechenden Wörter bei jeder Abzweigung oder Kurve, die man nimmt. Man sollte sie unterschiedlich aussprechen, wie etwa ein langgezogenes "Haw, HAW und ein kurzes, abgehacktes "Name des Lead-dogs und gee. Da Schlittenhunde die Angewohnheit haben, mit einem ziemlichen Tempo vor einem herzulaufen, gibt man die Hörzeichen, sobald der Hund kurz vor der Höhe der Abzweigung ist. Reagiert er richtig, ist grosses Lob angesagt. Ist er unsicher und blickt Sie ratlos an, zeigt man mit dem ausgestreckten Arm in die gewünschte Richtung und geht selbst dort hin. Die meisten Schlittenhunde kapieren ganz schnell, was man von ihnen will. Es gibt aber auch welche, die einem die Tränen in die Augen treiben können mit ihrer Sturheit. Das hat aber nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Diese Burschen wollen nur austesten, wie weit sie sich widersetzen können. In einem Gespann haben sie sich ruckzuck angepasst. Während "gee``, "Haw", "go hot od.get up" und "" schnell beherrscht werden, bereiten die Hörzeichen "langsam",easy "halt"Stop und "zurück"Richtungswechsel Wendung um 180 grad oder ein Fahrbahnwechsel gee over(rechts rüber)haw over(links rüber) grössere Probleme. Das liegt hauptsächlich daran, dass Schlittenhunde einen unbändigen Vorwärtsdrang haben. Hörzeichen, die diesem Drang hinderlich sind, passen ihnen gar nicht in den Kram. "Langsam" und "halt" bekommt man nur durch konsequentes Ausbremsen und Üben in ihre Köpfe. Immer und immer wieder, und gerade dann, wenn doch so etwas Interessantes da vorne zu entdecken ist. Das erfordert nicht nur Nerven, sondern auch Kraft. Ein 40 Kilo schwerer Malamute zum Beispiel scheint sich in solchen Situationen in einen durchgehenden Ackergaul zu verwandeln. (Die Schlittenhundart Alaskan Malamute wird eben nicht umsonst als Lokomotive des Nordens bezeichnet. Huskies und Samojeden sind leichter.) Das Hörzeichen "zurück" übt man am besten mit zwei Personen. Nach dem Hörzeichen "Stop", wenn Musher (Schlittenhundführer) und Hund zum Anhalten gekommen sind, geht der Begleiter nach vorn zum Hund, fasst ihn am Halsband und führt ihn in einem Bogen zurück am Musher vorbei in die entgegengesetzte Richtung, bis die Leine wieder unter Zug steht. Dann das Hörzeichen "get up",oder,, go hot`` und es geht los in die Richtung, aus der man gekommen ist. Wo und wieviel kann man in welchen Sportarten trainieren? Welche Strecken kann man nun mit einem Schlittenhund bewältigen? Jeden Tag 80 bis 100 Kilometer, wie man es manchmal hört, ist natürlich völlig überzogen und in unseren Breiten nicht umzusetzen. Bei uns herrscht statt knackiger, trockener Kälte oft ein schmuddeliges, kühles Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit. Grundsätzlich gilt, bei Temperaturen über 15 Grad Celsius sollte man seinem Schlittenhund keine grossen Anstrengungen zumuten. Der Schlittenhundsport unterscheidet sich grob in drei Kategorien. Es gibt die Sprinter, die Longtrailer und die Tourenfahrer. Die Sprinter legen relativ kurze Strecken von fünf bis zwölf Kilometer zurück, dafür in einem schnellen Tempo mit viel Galopp. Die Longtrailer gehen es etwas geruhsamer an, dafür sind sie zwischen 25 und 50 Kilometer unterwegs, je nach Trainingsstand und Jahreszeit. Die Tourenfahrer gleichen den Longtrailern, nur dass sie nicht gegen die Stoppuhr fahren, sich unterwegs auch mal die Zeit nehmen, die Landschaft zu betrachten, technisch schwierige Strecken ausprobierenund oft in einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter unterwegs sind.Das ist ein Tagesabenteuer pour.



 

 

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